Thema Reitbeteiligung und warum es so schwierig ist...

Wo fängt man da am besten an?

 

In 8 Jahren als Pferdebesitzerin habe ich so einiges durch und auch als ich vor meinen eigenen Pferden eine Reitbeteiligung gesucht habe, habe ich so einiges mit bekommen dürfen. 

 

Ich bin mir sehr sicher, dass es für beide Seiten nicht immer einfach ist. 
Als ich damals nach einer Reitbeteiligung gesucht habe, habe ich alles durch. 
Von hochnäsigen Besitzern, die dich von oben bis unten begutachten und jeden Schritt überwachen und unglaublich, unberechtigte, hohe Erwartungen an dich haben, bis hin zu den liebevollen und netten Besitzern (allerdings meist Freizeitreiter), die dich mit einem warmen Lächeln begrüßen. 

Für mich hat sich nur das Probereiten auf den Pferden ergeben, da ich ja dann sehr spontan meinen Dusty gekauft hatte, am selben Tag, an dem ich entschied eigentlich einer Reitbeteiligung zuzustimmen. So schnell kann sich also das Blatt wenden. 

 

Ich habe mir immer geschworen eine dieser Besitzerinnen zu sein, die ihre Probereiter und auch ihre Reitbeteiligungen, mit offenen Armen und auf freundschaftlicher Basis empfängt. 

Aber natürlich bin auch ich nicht perfekt und mache hier und da, auch als Besitzerin meine Fehler. 

Ich denke dennoch, dass ich eigentlich eine gute Besitzerin meinen Reitbeteiligungen gegenüber bin. Ich habe sehr oft zurück gesteckt und meine Wünsche hinten angestellt, um die Wünsche meiner Reitbeteiligungen zu erfüllen. Ich habe immer offen mit ihnen geredet, über Probleme, Veränderungen etc und kann mir somit in der Hinsicht nie etwas vorwerfen. Gerne habe ich meinen Reitbeteiligungen Geschenke gemacht, um ihnen so zu zeigen, dass ich dankbar für ihre Hilfe bin.
Natürlich reagiere aber auch ich mal über, wenn ich zum Beispiel enttäuscht bin oder treffe auch manchmal Entscheidungen, die meinen Reitbeteiligungen halt nicht gefallen. So ist das Leben, dennoch war ich immer gut und lieb zu allen (meiner Meinung nach). 

Damals fing es an (zu der Zeit gab es "nur" Dusty und mich) mit einer Reitbeteiligung die so um die 28 Jahre jung war. Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt und für mich war das perfekt. Bei jemand "älteren" denkt man ja oft, dass das Verantwortungsgefühl mehr gegeben ist als bei jemand jüngerem. Großes Fehldenken. 
Die besagte Dame kam an ihren Tagen einfach nicht. 
Sie schrieb mir immer artig Berichte wie der Tag lief und was sie mit Dusty gemacht hat, bis mir das Personal und auch Einsteller berichteten : "Die ist nie da!" Als ich sie darauf ansprach kam nur eine Nachricht, sie hätte jetzt ein jüngeres Pferd und hört auf. BUMM 

Meine erste Erfahrung mit einer Reitbeteiligung. 

 

Dusty ist wohl das Pferd mit dem höchsten Reitbeteiligungsverschleiß, denn ich bekomme weiß Gott nicht mehr alle zusammen. Aber eines sage ich euch, wenn du so viele Reitbeteiligungen hattest und damit verbunden auch so viele Probereiter, siehst du ALLES. 

 

Also hier mal einen kleinen Überblick von den "Bewerbern" und Probereitern, die ich in all den Jahren mal so kennen lernen durfte - sowohl bei Krümel als auch Dusty: 

 

Von den angeblichen bis "L-Lektionen-Reitern" bis hin zu den "Trainerschein-Reitern" und den komplett Anfängern, habe ich alles gesehen. Ihr müsst wissen, dass soll keineswegs abwertend rüber kommen, doch manchmal frage ich mich ob die "Bewerber" wirklich so ein unglaubliches Selbstbild von sich haben oder bewusst lügen um einfach reiten zu können. 

 

So habe ich zum Beispiel für Dusty immer wieder in einer Anzeige stehen gehabt : Ich suche AUßSCHLIEßLICH Freitzeitreiter, KEINE Turniere und Menschen die am liebsten ins Gelände gondeln.

Dass er ein sehr dickköpfiges Pferd ist, bei dem ich jemand sattelfesten und vor allem auch jemanden mit starkem Durchsetzungsvermögen benötige.

Was für Fraktionen schreiben mir dann?

Mütter mit Kindern zwischen 12-14 Jahren, Wiedereinsteiger, Anfänger oder das beste - Zitat: " Hallo, ich habe deine Anzeige gesehen und sie passt perfekt. Ich selbst reite auf L-Niveau und möchte mich reiterlich weiter bilden und auch Turniere gehen." 
In diesen Momenten sitze ich vorm Computer und weiß nicht ob ich vor Wut und Dummheit schreien, lachen oder weinen soll, weils so weh tut *lach*

 

Und wenn du dann doch mal etwas passendes findest, es zumindest denkst, sitzt da jemand auf deinem Pferd wie ein Plumpssack, ohne jegliche Körperspannung, jemand der vom Stellen und Biegen keine Ahnung hat oder nicht mal das Satteln beherrscht und hat sich aber bei dir mit dem Satz "Ich reite auf A-Niveau oder auf einem soliden E-Niveau" beworben. 


Dann gibt es die, bei denen aber alles passt und die dir zusagen. 
Du freust dich, ein halbes Jahr läuft alles gut und dann kommt der entscheidende Satz den ich bestimmt in 8 Jahren mindestens 6 mal hören durfte

" Ich werde aufhören, weil ich doch Turniere gehen möchte".

Ein Satz der mir jedes mal das Herz brach und was mir für Dusty unheimlich leid tat. Wieder eine Bezugsperson weg, wieder verarscht. Weiß ich sowas denn nicht vorher? 
Wenn ich mich auf ein reines Freizeitpferd einlasse, weiß ich doch, dass sich in der Hinsicht niemals was ändern wird. Warum lasse ich mich dann auf das Pferd und die Besitzerin ein, um nach 2-6 Monaten eh zu gehen? 
Für mich bis heute schleierhaft, doch wäre das nur alles gewesen. 


Dann gab es noch die Reitbeteiligungen die nur kamen, überputzten, sattelten, harte Dressurlektionen oder Springtraining durchackerten, überputzten und gingen.

Da war nichts mit Sozialkontakt dem Pferd gegenüber, wer denkt ich würde dann das Problem aus der Welt schaffen irrt sich, das macht mein Dusty ganz von alleine, in dem er dann irgendwann einfach nicht mehr vorwärts läuft oder beim Longieren auf die betreffende Person los geht, nicht mein Problem, das sollen sie dann mit ihm selbst klären. 
Ich warne ja jedes mal vor : Beschäftigt euch mit Dusty, wenn er merkt euer Herz hängt dran, habt ihr das beste Pferd der Welt, wenn nicht, lernt ihr ihn anders kennen. 

Wie oft wurden mir Sachen kaputt gemacht? Trensen, die einen Wert von fast 200 Euro hatten, Sonderanfertigungen waren und die ich nie wieder bekomme?! Entweder wurde es verheimlicht oder damit abgetan, dass so etwas ja passieren könne. Ich habe nie etwas gesagt, nie verlangt, dass es mir in irgendeiner weise bezahlt wird oder ähnliches. 3-4 tolle Reitbeteiligungen hatte ich, auch Krümels letze die fast 3 Jahre bei mir war. Wenn sie etwas kaputt gemacht hat, hat sie sofort bescheid geben und bevor ich es überhaupt gelesen habe, direkt ersetzt. 

 

So hatte ich auch auf Krümel eine Reitbeteiligung, für die ich selbst auf alles verzichtete, die an Turnieren teilnehmen durfte, Reitunterricht nahm, während ich nur ins Gelände jockelte oder longierte. Ich schenkte der einen besagten Reitbeteiligung sogar eine komplett selbst gemachte Collage mit allen gemeinsamen Bildern zum Geburtstag. Was bekam ich als Dank dafür ?
Es wurden fiese Lügen über mich verbreitet, ich würde meine Pferde vernachlässigen, würde nur rum schreien und rum meckern (was definitiv NOCH NIE der Fall war), ich würde in der Klapse (zu der Zeit war ich in der psychiatrischen Klinik was meine Reitbeteiligungen natürlich wussten) sein und hätte ein Ding weg, dass man bei mir nichts machen dürfte, vor allem nicht mit meinen Pferden, ich Krümel, wenn die Person genug Geld bieten würde an sie verkaufen würde usw. 

Wenn man dann mit anderen darüber weinend spricht, erfährt man noch viel mehr.

Wie dass sich an Regeln nicht gehalten wurde, heimlich ohne Helm geritten wurde oder wenn man sagt, dass das Jungpferd mit Ausbindern geritten werden soll, wurde einfach ohne Sattel geritten um dem zu entgehen. Es wurde runter geriegelt, zu eng geritten und ich habe mich immer gefragt, warum mein eigentlich feines Jungpferd, sich per tut gegen das "durchs Genick reiten wehrt". 


Super, wenn man hört, dass so etwas in der Öffentlichkeit preis gegeben wird und das eigene Pferd so behandelt wird.

Da fragt man sich doch: Wieso tut ein Mensch, einem so etwas an ?
Vor allem wenn man weiß, dass dieser Mensch einiges zu verkraften hat und viel durch machen muss.

Wie kann man da so undankbar und so einen hässlichen Charakter haben und einen Menschen grundlos mit Lügen so schlecht machen? 

Ihr wisst gar nicht was das in mir ausgelöst hat. Ich habe tagelang geweint, striktes Hofverbot und nur das in die Nähe gehen meines Pferdes verboten. Heute sage ich nach 2 Jahren nett Hallo zu dieser Person. In die Öffentlichkeit getragen habe ich es nie und auch heute, werde ich keine Namen nennen. 

 

Ihr merkt also : Von Lästereien, Lügen, Betrug, beklaut zu werden und hintergangen zu werden, selbst von vermeindlichen Freunden, habe ich alles durch. 

Doch auch die Personen, die mich zutiefst enttäuscht und verletzt haben, bei denen ich dachte sie seinen Freunde und wegen denen ich Tage und Wochen geweint habe, würde ich nie in der Öffentlichkeit oder bei anderen schlecht machen. Ich bin einfach kein Mensch, der einen Shitstorm los tritt. Die Menschen haben mir zum Beispiel auch viel bedeutet und auch wenn manche es verdient hätten, dass alle mal erfahren wie sie wirklich sind, kann ich es nicht. Niemand hat es verdient öffentlich so bloß gestellt zu werden, jeder macht Fehler, manche lernen daraus und manche eben nicht. Wir Betroffenen können nur das beste daraus machen. Ich leide heute noch darunter, bin schwer verletzt und weine immer noch ab und an. Wenn mich jemand aus meinen Kreisen fragt, bin ich ehrlich, aber ich würde nie etwas dazu dichten und empfehle diese Personen dennoch für ihre Pferde, denn auch wenn sie mich vielleicht schlecht behandelt haben, lügen oder über mich her gezogen haben, heißt es nicht, dass manche von ihnen die Pferde schlecht behandeln und einige reiten sehr gut. Dazu stehe ich und sollen andere ihre eigenen Erfahrungen machen. 
Es verletzt mich einfach, so ausgenutzt geworden zu sein. 

ABER und jetzt kommt das große ABER, es gibt nicht nur schlechte Reitbeteiligungen und "Freunde". 

Ich habe auch Mädels bei mir gehabt, zu denen ich noch heute Kontakt habe, die Freundinnen geworden sind. 

Reitbeteiligungen, die viele Jahre bei mir waren, meine Höhen und Tiefen erlebt haben und mich immer unterstützt haben, so wie auch meine letzte Reitbeteiligung, die nicht mehr bei uns ist. Oder meine beiden ersten Reitbeteiligungen von Krümel.. und noch ein paar, bei denen mein Herz ganz warm wird, denn auch wenn sich die Wege aus unterschiedlichen Gründen getrennt haben, war die Zeit gemeinsam als Team, einfach schön. 

Ich bin sehr dankbar für genau die Mädels, die mich so genommen haben wie ich bin, auch wenn sie sich vermutlich manchmal die Haare gerauft haben bei meinen unzähligen Fehlentscheidungen, Dankbar für die schöne Zeit, für die Stunden in denen man lachen konnte, in denen ich meine Pferde anvertrauen konnte ohne ein schlechtes Bauchgefühl, für die vielen Erlebnisse und die generell schöne Zeit. 

 

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? 
Berichtet doch mal :) 

 

 

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Kommentare: 10
  • #1

    Püppi (Dienstag, 12 Februar 2019 11:53)

    Hey, also das Thema RB ist wirklich riesig!!! Ich war selber 8 Jahre RB und konnte ihn letztes Jahr übernehmen. Da ich weiß, was und wie ich mit dem Pferd als RB umgegangen bin, habe ich einfach gewisse Ansprüche... zum Glück brauche ich bei dem alten Herren keine RB mehr...
    Aber von früher kenne ich auch noch Unzuverlässigkeit in Lügen...
    braucht kein Mensch
    Alles gute Dir und weiter so

  • #2

    Fine (Dienstag, 12 Februar 2019 12:03)

    Hey Zari,
    ich finde den Beitrag echt schön geschrieben! Der Inhalt, Vorallem mit den schlechten Erfahrungen tut mir leid. Leider gibt es immer Menschen die nicht danach aussehen, das sie wirklich so sind, wie sie eben sind. Es ist wichtig hinter die Fassade zu schauen.
    Wenn ich sage ich kann verstehen wie du dich fühlst, auch mit deinen psychischen Problemen wäre das übertrieben, aber ich kenn solch ähnliche Probleme auch. Es ist heutzutage leider immernoch schwierig Menschen zu erzählen, dass man in einem Klinikum war, weil es falsch verstanden wird. Manchmal fühlt man sich dann auch schwach. Aber eigentlich müssen wir uns stark fühlen, weil wir uns Hilfe suchen und das auch Mut braucht. In einem Klinikum ist man ja nicht nir wenn man „bekloppt“ ist sondern auch wenn einem mal alles zu viel wird.
    Bleib stark und lass dich niemals unterkriegen.

  • #3

    Anna (Dienstag, 12 Februar 2019 12:24)

    Ich kann dich wirklich verstehen das du nach alle dem misstrauisch bist was Reitbeteiligungen angeht.
    Ich selbst hatte auch so ein Problem ich und eine Freundin hatten uusammen eine RB ich bin halt immer mit Helm geritten wenn es hieß nur schritt reiten bin ich nur schritt geritten oder überhaupt nur spazieren gegangen oder wenn wir nicht galoppieren durften weil das Pferd eine Verletzung hatte oder nicht alleine Ausreiten gehen weil das Pferd doch sagen wir mal eigen war, aufjedenfall hab ich mich immer an die Regeln der Besi gehalten aber meine Freundin nicht und da wir den selben helm hatten und generell ziemlich gleich aussahen war halt immer ich die die Schuld bekommen hatte wenn wieder was kaputt war odr jemand gesehen hat das meine Freundin mit ihm alleine und ohne Helm ins gelände gegangen ist oder einfach ohne Nachzudenken irgendwie durch den Platz zu galoppieren ohnevnachzudenken ich habe das alles 2 Jahre mitgemacht aber mir war es dann einfach zu viel und dann hat die Besitzerin überhaupt erst gemerkt das sie mich immer wegen etwas was ich nicht getan habe zu recht gewiesen hat.

    Aufjedenfall finde ich es gut das du dich zu diesen Thema äußert und ich finde es auch sehr gut beschrieben.
    Ich wünsche dir in Zukunft noch viel Glück mit deinen Pferden und Reitbeteiligungen
    Lg�

  • #4

    Ni (Dienstag, 12 Februar 2019 12:35)

    Das Thema Reitbeteiligung ist immer sehr schwierig. Gerade im Internet bin ich doch immer etwas "enttäuscht" wie schlecht Reitbeteiligungen geredet werden. Doch leider bleiben die schlechten scheinbar viel mehr im Gedächtnis und über diese wird geredet.
    Ich bin "nur" Reitbeteiligung und hatte im letzten Jahr eine Anzeige über Ebay/Facebook zu laufen wo ziemlich klar drin stand was ich suche.
    Ich habe ein Pferd/größeres Pony gesucht, nicht weiter als 30min von mir entfernt und für 1x die Woche da ich es aus privaten Gründen es einfach nicht schaffe. Auch bei den Besitzern scheint es so zu sein, dass nur bis zur Hälfte gelesen wird. Nach einigem hin und herschreiben fährt man dann zum Probereiten und wird mit den Worten "Also für 2x pro Woche" begrüßt, da Frage ich mich allen ernstes warum trifft man sich überhaupt, wenn mehrmals betont wurde das mehr als 1x pro Woche nicht drin ist. Genauso bei der Größe des Pferdes, ich habe nichts gegen Ponys, aber 130cm ist dann doch ehr kein "großes Pony".
    Ich glaube sowohl als Besitzer als auch als Reitbeteiligung muss man nach der Person suchen wo es wirklich passt.
    Bei meiner ehemaligen Reitbeteiligung die ich durch einen Standortwechsel abgeben musste, habe ich von der Besitzern auch so einige Sachen gehört. Da fängt es schon beim Probereiten an, es wird gesagt die Zügel sollen erstmal lang gelassen werden und das Pferd locker vorwärts reiten. Gemacht wird von den potenziellen Reitbeteiligungen aber genau das Gegenteil. So etwas versteh ich einfach GAR NICHT, wenn ich ein Pferd nicht kenne lasse ich mich doch erstmal auf die Tipps von den Besitzern ein und probiere mich zurecht zu finden und mache nicht einfach was ich möchte.
    Wie gesagt, ich glaube es ist für beide Seiten sehr schwierig und man sollte einen Mittelweg finden. Aber die von dir oben dargestellten Dinge gehen natürlich gar nicht

  • #5

    Kim (Dienstag, 12 Februar 2019 16:50)

    Sehr toller Eintrag .Ich verstehe dich vollkommen !! Ich selbst habe kein eigenes Pferd ,und habe somit auch schon öfters Reitbeteiligungen gesucht .Von anderen Pferdebesitzern habe ich auch schon ähnliche Erfahrungen mitgeteilt bekommen ,von nicht zum probereiten kommen ohne Absage ,oder verantwortungsloser Umgang mit Equipment ist alles dabei .Ich selbst bin erst 14 Jahre alt ,und für mich ist es selbstverständlich das ich verantwortungsvoll und respektvoll sowohl mit dem mir zur Verfügung gestellten Equipment, als auch mit dem Pferd umgehe .Es ist leider nicht immer einfach das passende Team zu finden .Doch wie du sich sagst es ist ein Tier und man sollte sich vorher überlegen ob man sich dauerhaft um dieses Tier kümmern möchte .Sollte man sich aus speziellen Gründen trennen ist es leider so ,aber diese blöden Ausreden mit ich will doch aufs Tunier finde ich auch nicht okay .Meine jetzige Reitbeteiligung ist ein tolles Pony (zwar ab und an eine Hersusforderung ), aber an sich sehr liebevoll und ein Lehrmeister.Die Besitzerin ist unheimlich lieb und nett ,ich könnte die beiden gar nicht im Stich lassen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben .

  • #6

    Rebecca (Dienstag, 12 Februar 2019 17:37)

    Ich finde den Eintrag richtig klasse. Vor allem,dass du trotzdem niemanden anschwärtzt oder schlecht über die Personen redest, obwohl sie dich ja wirklich hintergangen oder belogen haben. Alles Gute für die Zukunft. ;)

  • #7

    Katharina (Dienstag, 12 Februar 2019 20:15)

    Wow jaa ich kann dich gut verstehn, ich kann allerdings nur aus sicht einer Reitbeteiligung schreiben. Ich habe mich sehr gut um das Pferd gekümmert, alles getan en behandelt wie mein eigenes und nicht gemackert wenn ich mal alles machen musste und und. Und wie wie aurde es mir gedankt? Es wurde scheiße über mich erzählt, ich wurde verarscht und belogen und rausgeeckelt aber nur hintenrum! Persönlich oder über WhatsApp wurde nie was zu mir gesagt, ne ne da war alles super? Aber wenn man dann erzählt bekommt was da so gemacht, erzählt wurde stellen sich mir bis heute noch dir Haare auf! Und wer leidet drunter das Pferd! Weil der jetzt keine Reitbeteiligung hat und die Besitzer so gut wie nie am Stall sind (ich war damals im Sommer teils von 8-20 Uhr am Stall erst Misten, Putzen, Grasen gehen, Pferd Duschen, dann mit meiner besten Freundin am Stall sein dem Pferd auf der Koppel zu schaun, das sieben Tage die Woche und die Besitzer waren nie da und das ist immer noch so) mir tuts fürs Pferd sehr leid, ich war auch die Person die Stand und beim Hufschmied war, beim Tierarzt die versucht hat passendes Zeugs fürs Pferd aufzuteiben, ich mein der Stattel z.B der Baum war durchgebrochen, war den Besitzern egal?

    Ich kann es immernoch nicht verstehen und hoffe einfach das ich in Zukunft auf vernünftige Leute treffe und Bete bald genügend Geld zu haben um ein Eigenes Pferd zu haben und es besser zu machen....

  • #8

    Julia (Mittwoch, 13 Februar 2019 00:24)

    Ich habe seid Jahren minderjährige RBs und muss sagen, dass ich damit immer super gefahren bin. 1000% zuverlässiger als jede ‚erwachsene‘ RB die ich hatte, fern von dieser ‚ichkannwasundwerdsdirzeigen-Selbstüberschätzung‘ einfach nett zum Pferd und vor allem haben sie sich alle reiterlich wahnsinnig entwickelt. Wenn das Pferd es einigermaßen zulässt würde ich es immer wieder so machen. Allerdings muss man da noch mehr auf einen guten RB Vertrag achten, welcher natürlich von der RB, sowie den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben ist und die RB, je nach Versicherung, auch nicht unbedingt bei der Versicherung anmelden. Für den Falle einen Falles.

  • #9

    Jule (Montag, 17 Juni 2019 16:03)

    Als RB bist Du immer an Ende der Fresskette muß ich sagen. Habe vergangenes Jahr meine eignes Pferd verloren, sie ist mit 28 Jahren gestorben und ich hatte sie 18 Jahre. Nun habe ich im selben Stall ein Reitbeteiligungspferd, mit der Besitzerin ist alles klar (Aussage: Behandle ihn so wie Du deine Maus behandelt hast) - das mache ich auch, aber ihre Schwiegertochter in SPE ist eifersüchtig und behandelt mich wie als wäre ich ne Reitanfängerin (Reite seit 30 Jahren, davon 18 Jahre eigenes Pferd und Berittpferde). Alles wird argwöhnisch beäugt ob ich auch ja Alles richtig mache. Die Dame bekommt meines erachtens den Hals nicht voll. Eigenes Pferd, 2. eigenes Pferd und das RB Pferd hat sie einmal die Woche raus gezogen wenn Ihre Stute mal Pause hat. Da fällt jetzt flach, bin wenn ich nicht im Urlaub bin alleinige Reiterin und bilde ihn weiter aus. Nächstes Jahr kaufe ich mir wieder ein eigenes Pferd (gerade wird gespart und der Verlust meiner besten Freudin verarbeitet). Ich möchte nur sagen, als RB wird einem immer unterstellt, das man nur an sich und nicht ans Pferd denkt, nur reiten möchte und sich generell falsch verhält. Das nervt ungemein. Ich fahre jeden Tag zu ihm, füttere, versorge seine Mauke, übernehme Huforthopädin, Bodenarbeit, reiten, Spazieren, zusammen abhängen - mir liegt viel an ihm - es soll ihm gut gehen und ich weiß sehr genau was ein Pferd bedeutet. Aus dem Grund schmerzt es umso mehr wenn man behandelt wird als wäre man der erste Anfänger überhaupt.

  • #10

    Anonym (Dienstag, 16 Juli 2019 09:52)

    Meinst du mit dem Lügen verbreiten etc, Svenja?
    Die hat ja auch einen gewissen Ruf weg und glänzt eher durch Unzuverlässigkeit und Lügen als alles andere (eigene Erfahrung)